BHKW - Beratung - Verkauf - Finanzierung - Service

Besonderheiten bei BHKW

Stromspeicherung

Blockheizkraftwerke arbeiten „wärmegeführt“; d.h., sie erzeugen dann Wärme und Strom, wenn Wärme benötigt wird. Wenn der dabei produzierte Strom nicht zeitgleich im Objekt verbraucht werden kann, wird er in das öffentliche Stromnetz eingespeist und gemäß dem gültigen Preis an der Leipziger Strombörse vergütet. Da diese Vergütung niedriger ist, als der jeweils aktuelle Bezugspreis für Strom, wäre es wünschenswert, einen Speicher einsetzen zu können, so dass der selbst erzeugte Strom zu einem späteren Zeitpunkt verbraucht werden könnte.
Derartige Speicher, die ausreichend Leistungsfähig und dabei auch noch wirtschaftlich sind, stehen leider (noch) nicht zur Verfügung. Sobald sich dies ändert, wird an dieser Stelle darüber berichtet und ein entsprechendes Angebot präsentiert werden.

Wir bieten jedoch eine Alternative an: Elektromobile!

E-Mobilität

BHKW - Blockheizkraftwerke für Berlin und Brandenburg Elektroauto fahren mit eigenem Strom

Eine ausgesprochen praktikable und auch wirtschaftliche Alternative zur Einspeisung des nicht selbst verbrauchten BHKW-Stroms in das öffentliche Netz bietet der Einsatz von Elektromobilen (Auto, Motorroller, Fahrrad). Wird z.B. dieser „überschüssige“ Strom in den Speicher eines Elektrofahrzeuges der Marke „Smart“ geladen, so reduzieren sich dessen „Tankkosten“ auf rd. einen Euro pro 100 km. (E-Mobile werden darüber hinaus steuerlich begünstigt, wenn sie als Dienstwagen genutzt werden.)
Wir haben mit vielen Anbietern von Elektrofahrzeugen Vereinbarungen getroffen, die dem Erwerber eines BHKW Sonderkonditionen für einen entsprechenden Leasing-Vertrag einräumen. Da die durch das BHKW eingesparten Energiekosten die laufenden Kosten des Pkw-Leasings in der Regel deutlich übersteigen, entsteht so kein zusätzlicher Aufwand.
Dies ist unser Zusatzangebot: Wird der Leasing-Vertrag im Zusammenhang mit dem Erwerb eines BHKW geschlossen, so subventionieren wir die dann fällige Anzahlung. Die Höhe der Subvention ist dabei abhängig von der Größe des BHKW und vom PkW-Typ. Alternativ erhalten Sie von uns einen Zuschuss für ein im Zusammenhang mit dem BHKW erworbenen Elektro-Motorroller bzw. E-Bike. (Übrigens: kommt der Strom für das Elektrofahrrad aus einem Blockheizkraftwerk, betragen die Kosten hierfür ca. 2 Cent pro 100 km!) Bitte fragen Sie uns hierzu, wir sind gerne für Sie da!

EEWärmeG und EnEV

In Deutschland entfallen rund 40 % des Gesamtenergieverbrauchs auf die energetische Versorgung von Gebäuden. Zur besseren Nutzung der darin begründeten Einsparpotentiale hat die Bundesregierung Gesetze und Verordnungen erlassen. So schreibt z.B. das EEWärmeG für Neubauten vor, dass der Wärmeenergiebedarf eines Gebäudes anteilig durch erneuerbare Energien gedeckt werden muss. Diese Forderung wird durch den Einsatz eines BHKW erfüllt, sofern das BHKW mindestens 50 % des Gesamtenergiebedarfs abdeckt (eine Einschränkung, die unter Rentabilitätsgesichtspunkten ohnehin beachtet werden sollte!) Der Einbau ersetzt also die meistens wesentlich kostspieligeren und z.T. praktisch nicht durchführbaren, energetischen Sanierungsmaßnahmen.

Durch die EnEV wiederum wird der sogenannte „Primärenergiebedarf“ eines Gebäudes begrenzt. Durch die konkurrenzlos hohe Energieeffektivität der Blockheizkraftwerke können nicht nur die aktuellen Vorgaben, sondern auch die ab 2014 Gültigen leicht eingehalten werden. Der Einsatz eines BHKW verbessert so die Energieeffizienz-Klassifizierung des Gebäudes; dies wiederum führt zu einer Wertsteigerung, die in der Regel deutlich über den Investitionskosten des BHKW liegt.

Ein noch deutlicherer finanzieller Vorteil, der zudem auch noch liquiditätswirksam sein kann, wird erzielt, wenn bei einem Bestandsobjekt energetische Sanierungsmaßnahmen mit dem Einbau eines BHKW kombiniert werden. Auf diese Weise wird der vorgegebene Standard für das KfW-100-Effizienzhaus erreicht, was mit einem Tilgungszuschuss der KfW in Höhe von 10 % der Gesamtsanierungskosten „belohnt“ wird. Die Zusatzaufwendungen für das BHKW werden so (z.B. bei Gesamtkosten von € 500.000,--) mehr als kompensiert.

Stromverkauf an Mieter

Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, die ein Blockheizkraftwerk betreiben, haben die Möglichkeit, den produzierten Strom an die Mieter des Hauses zu verkaufen. Dieser Vorgang ist rechtlich abgesichert und auch praktisch problemlos darstellbar. Die Abrechnung mit den Mietern erfolgt nach dem gleichen Grundschema wie bei der Verteilung von Strom unter den Mitgliedern einer Hauseigentümergemeinschaft:


Für Abrechnungen nach diesem Grundprinzip stehen den Verwaltern Computer-Programme zur Verfügung, die rechtlich und kaufmännisch überprüft und zugelassen sind.